Peer-reviewed veterinary case report
Thomas Bernhard, Kant and der Parrot
- Journal:
- Kronstädter Beiträge zur germanistischen Forschung
- Year:
- 2022
- Authors:
- Eșianu, Cornelia
- Species:
- bird
Abstract
In Thomas Bernhards Komödie Immanuel Kant will Kant, der Protagonist, eine Vorlesung halten, die allerdings nicht zustande kommen kann. Der bernhardsche Kant leidet wegen seines vorangeschrittenen Alters an Glaukom, dem grünen Star, und befindet sich mit seiner – man höre und staune – Frau und anderen Charakteren wie Ernst Ludwig und seinem im Käfig und meist unter einer Decke sich befindenden Papageien Friedrich, dem „Meistgehaßte[n]“[1] – denn der „psittacus erithacus“ war der „Philosoph an sich“, in „sich selbst“[2] –, aber auch der Millionärin, einem „Kind des Kapitalismus“[3], wie sie sich selbst beschreibt, oder der „Millionärrin“[4], wie diese von Kant genannt wird, dem Kardinal, dem Admiral, usw. an Bord eines Luxusschiffes auf dem Weg nach Amerika. Hierhin will Kant die Vernunft bringen und sein eigenes Augenlicht wiedererlangen. Vorliegender Text widmet sich einer näheren Untersuchung des Papageien Friedrich in Bernhards Theaterstück. In einem ersten Schritt werden die sogenannten Sprachspiele des Papageien beleuchtet, während in einem zweiten Schritt hermeneutisch vorgegangen und konkreter nach Rolle und Bedeutung von Friedrich gefragt wird.
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Search related cases →Original publication: https://doi.org/10.31926/kbzgf.2022.22.13